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Metropolis - die Macht der Städte 2
Alexandria - das Zentrum des Wissens

Metropolen der Antike:
Alexandria - das Zentrum des Wissens

Originaltitel:Metropolis 2
Premiere im Jahr:2003
Regie:Dokumentation
Handlung spielt im Jahr:279 vor Christus
Stand:18.03.2010
Crew:Regie ... Hannes Schuler, Manfred Baur
Filmgesellschaft:ZDF
Discovery
arte
Land:Deutschland
Metropolis - die Macht der Städte 2
Alexandria - das Zentrum des Wissens

Metropolen der Antike:
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Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Dokumentation, 42 Minuten
mit aufwändigen Computer-Rekonstuktionen und Schauspiel-Szenen









Inhalt:


Alexandria 279 vor Christus. Der Leuchtturm ist gerade im Bau, als die Athenerin Agnodike sich in der Stadt einquartiert. Sie will sich als Mann verkleiden, um in der berühmten Bibliothek an Vorlesungen des Arztes Herophilos teilzunehmen - was damals für Frauen verboten war. Herophilos ist der erste Wissenschaftler, von dem man weiß, dass er Leichen zu Lehrzwecken sezierte. So entdeckte er Z.B. den Blut-Kreislauf, und er vermutete, dass das Gehirn der Sitz des Verstandes ist (und nicht das Herz, wie damals üblich).
In der Gegenwart berichten moderne Archäologen über ihre schwierige Arbeit in einer dichtbesiedelten Großstadt. Wir erfahren, wie klug die antiken Ingenieure Straßennetz und Wasserversorgung geplant hatten. Eine antike Fabrik wird gezeigt, in der riesige Stückzahlen von Amphoren produziert wurden (600 Stück - pro Brennvorgang!).



Kritik:


Das ist alles nicht uninteressant und auch sehr ansprechend aufbereitet. Eigentlich ist die Geschichte der Agnodike eine interessante neue Idee. Leider haben die Autoren versäumt, dem Zuschauer durch Agnodike einen neuen Blick auf das Leben in der Antike zu öffnen (insbesondere auf die Situation der antiken Frauen).
Außerdem haben die Produzenten vergessen, dass Alexandria eines der Lieblingsthemen solcher Dokumentationen ist. Die meisten Fakten in diesem Film sind für Fans nichts Neues (und Zuschauer ohne Vorkenntnisse interessieren sich vermutlich gar nicht für solche Filme). Man bekommt also einen alten Inhalt in einer schönen neuen Verpackung. Aber sogar der Look kann nicht ganz überzeugen. Alexandria wurde in anderen Filmen auch schon besser rekonstruiert. Insbesondere die Innenansichten der berühmten Bibliothek sind geradezu enttäuschend. Insgesamt ein schöner Film ohne großen Erkenntnisgewinn.



Fakten:


* Agnodike hat es vermutlich tatsächlich gegeben. Sie gilt als die erste Ärztin.

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