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Metropolis - die Macht der Städte 1
Athen - die Herrschaft des Volkes

Metropolen der Antike:
Athen - die Herrschaft des Volkes

Originaltitel:Metropolis 1
Premiere im Jahr:2003
Regie:Dokumentation
Handlung spielt im Jahr:350 vor Christus
Stand:18.03.2010
Crew:Regie .... Hannes Schuler, Manfred Baur
Filmgesellschaft:ZDF
Discovery
arte
Land:Deutschland
Metropolis - die Macht der Städte 1
Athen - die Herrschaft des Volkes

Metropolen der Antike:
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Bewertung:
Max. 5 Sterne
- guter Film

 

Dokumentation, 42 Minuten
mit aufwändigen Schauspiel-Szenen und Computer-Animationen
Teil 1 einer Serie in 4 Teilen über antike Städte

Erstsendung: 11. August 2004






Inhalt:


Athen 350 vor Christus. Auf der Akropolis wird der Parthenon gebaut. Auf der Agora verhandelt das Gericht über den Fall Phryne. Phryne ist eine Hetäre (eine Art Edel-Prostituierte). Der berühmte Bildhauer Praxiteles nahm sie als Modell für eine Statue der Aphrodite. Nun ist die Göttin also das Ebenbild einer Hure! Skandal! Der Film erklärt, wie kompliziert das Verhältnis der Griechen zu ihren Göttern war.

Derweil der Fall in Schauspielszenen nachgestellt wird, sehen wir Archäologen beim Wiederaufbau des Parthenon im modernen Athen. Wir erfahren, dass die Stadt um 500 vor Christus bereits 300.000 Einwohner hatte! Hier wurde die Demokratie erfunden - inklusive Informationsgesellschaft, unabhängiger Justiz und Recht auf freier Meinungsäußerung (z.B. in sozialkritischen Theaterstücken). Der Film zeigt die Rekonstruktion einer Trireme und erklärt, wie Athens Kriegsflotte funktionierte.




Kritik:


Das ist alles sehr interessant und auch nicht schlecht gemacht - allerdings ist der Film insgesamt zu geschwätzig. So wird allen Ernstes festgestellt, dass Archäologen Funde ausgraben und dann im Labor untersuchen und dass die alten Athener auf dem Marktplatz Stände hatten, an denen Waren verkauft wurden - da wäre der Zuschauer zur Not auch selbst draufgekommen. Würde man Gemeinplätze wie diese konsequent herausschneiden, ließe sich der Beitrag mühelos auf 30 Minuten kürzen - und hätte damit eine wesentlich höhere Informationsdichte.



Fakten:


* Eine der Schauspielszenen ist (unfreiwillig?) komisch. Während der Sprecher feststellt, dass Praxiteles schon seit Monaten "intensiv" an der Statue der Phryne/Aphrodite arbeitet, ist im Bild zu sehen, wie der Bildhauer an den Brüsten der Figur rumfummelt. Ja, daran würde mancher Zuschauer auch gerne "intensiv arbeiten".

* Phryne hat tatsächlich gelebt. Der Historiker Pausanias berichtet über den interessanten Fall. Wie es ihr gelingt, das Gericht von einem Freispruch zu überzeugen, wird im Film übrigens richtig gezeigt (lassen Sie sich überraschen!).

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