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Gladiator von Rom, Der

Originaltitel:Gladiatore di Roma, Il
Premiere im Jahr:1962
Regie:Mario Costa
Handlung spielt im Jahr:217 nach Christus
Darsteller:Wandisa Guida ... Prinzessin Nisa aus Silizien

Gordon Scott ... Marcus, ihr Sklave und Bodyguard

Roberto Risso ... Valerius, Nisas Geliebter

Nando Tamberlani ... Senator Publius, sein Vater

Piero Lulli ... Astartes, Offizier aus Silizien

Raf Baldassare ... Gladiator

Alberto Farnese ... Präfekt Vetius Rufus

Ombretta Colli ... Aglaia, Kellnerin und Marcus' Freundin

Gianni Solaro ... Senator Macrinus

Charles Borromel ... Quästor Annius Quadrius

Eleonora Vargas ... Prisca, seine Frau

Pietro de Vico ... Popelius, Sklave des Quästors

Mirko Ellis ... Fastus, römischer Offizier

Andrea Aureli ... Septimius, Spion

Stand:10.12.2009
Crew:Drehbuch ... Giampaolo Callegari, Giuseppe Mariani

Produzent ... Giorgio Agliani

Kamera (Cinematography) ... Pier Ludovico Pavoni

Schnitt (Film Editing) ... Antonietta Zita

Art Direction ... Piero Poletto

Kostüme ... Giorgio Desideri

Musik ... Carlo Franci

Filmgesellschaft:Compagnia Internazionale Realizzazioni Artistiche Cinematografiche (CIRAC)
Giorgio Agliani Cinematografica
CRE Films
Land:Italien
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 

Sword and Sandal, 100 Minuten
deutsche Version: 79 Minuten



Kurzinhalt:
Der Titel ist irreführend - der Film spielt nicht in Rom (sondern in einer Provinzstadt) und der Schwerpunkt liegt auch nicht bei den Gladiatoren.
Die Handlung ist im Wesentlichen eine Menschenjagd: Nisa steht den Machtinteressen des silizischen Königs im Wege und soll ermordet werden. Zum Glück helfen ihr der muskulöse Marcus und der schlaue Valerius, sodass sie die zahlreichen Abenteuer gut übersteht.




Kritik:
Platt und altmodisch, aber nicht so schlecht wie andere Muskelfilme aus dieser Zeit.
Die Dekorationen sind relativ aufwändig und sehen ziemlich realistisch aus. Die Abenteuer sind abwechslungsreich und recht kurzweilig. Vor allem nicht nur Actionszenen (und auch nicht zu viel Gordon Scott).





Fakten:

* Der Vorspann läuft über einem Foto des berühmten Rom-Modells aus dem Museo della Civiltà Romana (in Rom).

* Macrinus war römischer Kaiser (von April 217 bis Juni 218). Er war kein Senator, sondern (anders als im Film) einer der beiden Prätorianerpräfekten von Kaiser Caracalla.

* Unter Caracalla gab es (anders als im Film) keine staatlich gelenkten Christenverfolgungen.






ausführliche Inhaltsangabe
SPOILER Warnung!


In der römischen Provinzstadt Miturnus sucht der silizische Offizier Astartes nach Prinzessin Nisa. Diese soll im Auftrag des silizischen Königs Usas getötet werden, damit sie nicht in ihre Heimat zurückkehren kann, wo sie rechtmäßige Ansprüche auf den Thron hätte.
Zum Glück lebt Nisa unerkannt als Dienerin im Haus des Senators Publius, wo sie von ihrem Geliebten Valerius und ihrem Sklaven Marcus gut beschätzt wird. Publius befindet sich allerdings selbst in Schwierigkeiten, weil er bei Kaiser Caracalla als Christ angeschwärzt wurde und nun um sein Leben fürchten muss.
Astartes hat inzwischen durch den Spion Septimius erfahren, wo Nisa versteckt wird - doch dieser Hinweis kommt zu spät: Inzwischen hat Vetius Rufus, der Präfekt dieser Provinz, das Haus des Senators überfallen, den Senator getötet und alle Bewohner gefangen genommen. Als Astartes ankommt, trifft er nur noch kaiserliche Soldaten an, die Wertsachen aus dem Haus schaffen. Die Sklaven wurden beschlagnahmt. Ebenfalls zu spät trifft Valerius, der Sohn des Sentators, ein. Er will sich beim Kaiser über diesen Überfall beschweren.
Der listige Astartes wendet sich nun einfach an den Präfekten Vetius Rufus und kauft ihm Nisa ab. Als neuer Besitzer kann er sich nun die Sklavin einfach aushändigen lassen - doch dazu muss er erst einmal erfahren, wo man sie hingebracht hat. Das wird nicht leicht, denn es gibt viele Gruppen staatlicher Sklaven, die zur Zwangsarbeit eingesetzt werden.

Senator Macrinus, ein Freund von Publius, hat da mehr Glück: Er ist auf dem Weg zu seinem Landsitz, als sein Wagen vom Weg abkommt und in den nahen Fluss stürzt. Marcus, der bärenstarke Sklave von Nisa, arbeitet zufällig in der Nähe und rettet ihn. Dafür ist der Senator unendlich dankbar - allerdings verliert er Marcus sofort wieder aus den Augen, da dieser zu seiner Baustelle zurückkehrt.
Zurück auf der Baustelle beklagen sich die Architekten, dass ihnen die Präfektur zu wenig Zwangsarbeiter schickt und sie daher den Terminplan wohl nicht einhalten können. Zu allem Überfluss sind zahlreiche Sklaven auch noch zum Christentum bekehrt worden, worunter die Arbeitsmoral beträchtlich leidet.

Valerius, Publius' unglücklicher Sohn, ist in der Zwischenzeit auch auf der Suche nach Nisa, seiner Geliebten aus glücklicheren Tagen. Zum Glück trifft er Aglaia, die Geliebte von Marcus. Sie bringt ihn zur Baustelle und lenkt die Wachen ab, damit Marcus und Nisa fliehen können. Leider geht der Plan schief: sie werden geschnappt. Immerhin können Valerius und Aglaia fliehen.
Der Gefangene Marcus erregt die Aufmerksamkeit des Quästors Annius Quadrius, der zur Inspektion der Baustelle vorbeikommt. Er nimmt ihn mit, um ihn als Gladiator ausbilden zu lassen. Marcus darf Nisa als Sklavin in die Gladiatorenschule mitnehmen.

Valerius hat inzwischen erfahren, dass Marcus und Nisa nun zum Haushalt des Quästors gehören, und stattet ihm einen Besuch ab. Er fragt Prisca, die Gattin des Quästors, geradeheraus, ob er die beiden Sklaven kaufen darf, da sie zum Haushalt seines toten Vaters gehörten und er sehr an ihnen hängt. Prisca glaubt ihm nicht so recht, dass er aus sentimentalen Gründen zwei einfache Sklaven zurückhaben will. Sie befragt erst Nisa ausführlich und dann Valerius - und merkt natürlich dass die beiden sich lieben.
Sie glaubt, damit ein Druckmittel in der Hand zu haben, und schlägt Valerius soetwas wie einen Handel vor: Er bekommt die Sklavin, wenn er ihr Geliebter wird. Natürlich lehnt Valerius ab.

Prisca verleiht ihrer Forderung darufhin etwas Nachdruck, indem sie Nisa nur noch für harte körperliche Arbeit einsetzt und kräftig auspeitschen lässt. Ihr Mann, Quästor Annius, hat inzwischen aus Rom den Befehl erhalten, sich um die Christenverfolgung zu kümmern - ein perfekter Vorwand, um auch die Christin Nisa zu verhaften. Nun reicht es Marcus: Er sucht sich unter den Gladiatoren Verbündete, mit denen er Nisa und die inhaftierten Christen befreien will.

Ausgerechnet jetzt hat auch Astartes erfahren, dass Nisa zum Haushalt des Quästors Annius gehört, und stattet ihm einen Besuch ab. Er hat seine Urkunde dabei, und fordert die Herausgabe der Sklavin - angeblich um sie freizulassen. Auf diese Weise erfahren Prisca und Annius also, dass Nisa eine silizische Prinzessin ist.
Gleichzeitig ist Astartes' Freund Fastus in der Taverne, in der Aglaia als Kellnerin arbeitet - und plaudert im Suff alles aus. So erfahren Aglaia und Valerius, dass Nisa eine silizische Prinzessin ist, und dass sie ermordet werden soll. Sie handeln schnell: Mithilfe des Sklaven Popelius, ein Stammgast bei Aglaia, dringen sie in das Haus des Annius ein und befreien Nisa, Marcus - und alle anderen eingesperrten Christen. Zusammen verstecken sie sich in den Wäldern.

Valerius schlägt vor, dass alle zusammen auf einem Schiff nach Iberien fliehen sollen, wo sein Onkel Konsul ist. Er macht sich also auf den Weg, um im Hafen ein Schiff zu suchen.
Unterdessen bekommen Annius und Prisca Besuch von Präfekt Vetius Rufus und Astartes. Gemeinsam führen sie die Soldaten an, mit denen sie die entflohenen Sklaven und Christen wieder einfangen wollen. Das gelingt ihnen überraschend schnell: Als die Männer zum Jagen im Wald sind, können die Soldaten zunächst die Frauen verhaften - und dann die ahnungslos zurückkommenden Männer.
Kaum hat der Präfekt sich noch über diesen Erfolg gefreut, da erreicht ihn auch schon die Nachricht, dass Kaiser Caracalla ermordet wurde - und er als Nachfolger gehandelt wird.

Inzwischen kommt Valerius zurück. Er hat ein Schiff gefunden, mit denen alle nach Iberien können - und findet nur noch ein paar Gladiatoren vor, die in den Wald fliehen konnten, als die Soldaten die anderen verhaftet haben. Mit denen bricht er nun auf, um die abermals Gefangenen noch einmal zu befreien.

Annius und Astartes haben die Gefangenen unterdessen an Kreuze binden lassen, um sie zu verbrennen. Valerius greift mit seinen Leuten an und kann Vetius Rufus und Annius töten - in diesem Moment kommen Soldaten, die verkünden, dass Senator Macrinus zum neuen Kasier gewählt wurde. Sofort stellen alle die Kampfhandlungen ein. Macrinus erscheint, lässt die Gefangenen frei und begnadigt die Gegner. Unter den Gekreuzigten entdeckt er auch Marcus, der ihn vor dem Ertrinken gerettet hat. Diese Tat kann er nun belohnen, indem Valerius, Nisa und Marcus an den kaiserlichen Hof nach Rom holt.

Ende

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