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Achilles - Der Zorn des Kriegers /
Der Zorn des Achilles

Originaltitel:Ira di Achille, L'
Premiere im Jahr:1962
Regie:Marino Girolami
Handlung spielt im Jahr:1250 vor Christus
Darsteller:Gordon Mitchell ... Achilles

Roberto Risso ... Paris

Jacques Bergerac ... Hektor

Fosco Giachetti ... Priamos, König von Troja

Ennio Girolami ... Patroklos

Tina Gloriani ... Andromache

Piero Lulli ... Odysseus

Gloria Milland ... Briseis, die Sklavin des Achilles

Mario Petri ... Agamemnon

Erminio Spalla ... Nestor

Stand:17.12.2009
Crew:Drehbuch ... Gino de Santis

Produzenten ... Samuel Z. Arkoff, James H. Nicholson

Kamera (Cinematography)... Mario Fioretti

Filmschnitt (Film Editing) ... Mirella Casini

Art Direction ... Saverio D‘ Eugenio

Kostüme ... Luciana Marinucci

Musik ... Carlo Savina

Filmgesellschaft:Uneurop Film
Land:Italien
Achilles - Der Zorn des Kriegers /
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Bewertung:
Max. 5 Sterne
- guter Film

 

Antik-Kino, 118 Minuten



Kurzinhalt

Die Achilles-Episoden aus dem Trojanischen Krieg, insbesondere sein Zweikampf mit Hektor.






Kritik

Minus: Die gestelzten Dialoge sind eine Geduldsprobe.

Plus: Trotz vieler Actionszenen ein ernster Film über die Macht des Schicksals - und über Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Die Helden versuchen, ihren eigenen Überzeugungen und dem Land, für das sie kämpfen, gleichermaßen treu zu bleiben. Das trifft besonders auf Gordon Mitchell zu, der überzeugend einen gealterten, durch den langen Krieg etwas zermürbten Helden spielt. Interessant ist der Vergleich mit Brad Pitt in derselben Rolle in Troja (2004).






Fakten

* Briseis war auch in Homers Version die Lieblingssklavin des Achill.

* Es gibt zwei deutsche Versionen:
eine westdeutsche von der Rialto-Film (Dialogregie: Horst Sommer) und
eine ostdeutsche aus dem Defa-Studio für Synchronisation (von Arno Wolf).

Die Rialto-Fassung ist im Tonfall sachlich und beschreibend. Die Dialoge sind modernes Deutsch.
Die DEFA entschied sich für eine sehr poetische und blumige Ausdrucksweise in antiquiertem Deutsch.

Zum Beispiel: Agamemnon ist im Westen der „Leiter der Expedition“ und im Osten der „Völkerfürst“ - und ein "händlerischer" König (ein noch altmodischeres und unbekannteres Wort hätte man schwerlich finden können).
Durch die hochgestochenen Worte wirkt selbst der banalste Inhalt seltsam bedeutungsschwanger. Diese Wortwahl ist außerdem ziemlich nervtötend, weil man den Inhalt nicht sofort versteht.

Unser Lieblings-Zitat (Ost): „Eine männermordende Schlacht beginnt... Die Waage neigt sich bald der einen, bald der anderen Seite zum Vorteil...“ - Donnerwetter! Im Westen heißt es schlicht: "Die Schlacht endet unentschieden."

Angeblich kommt die DDR-Version dem Original näher.





ausführliche Inhaltsangabe

SPOILER Warnung!

Der Film beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung des Trojanischen Krieges und eine alten Weissagung: Priamos' Sohn wird von Achill im Zweikampf getötet.
Der Trojaner Hektor setzt mit seinen Leuten die griechischen Schiffe in Brand - aber Achill kann das Feuer gerade noch verhindern. Für die Griechen ein Grund, Zeus zu Ehren einen Wettkampf zu veranstalten. Im heimischen Zelt erwartet Achill jedoch die schöne Sklavin Briseis, ein Beutegut aus Troja - mit einem Dolch. Doch der prallt an Achilles‘ unverwundbarer Haut ab. Sie hält ihn nun für einen grausamen Gott. Er ist aber ist nur der Sohn der Meeresgöttin Thetis und eines Menschen, daher sterblich und mit einer verwundbaren Stelle ausgestattet, die ihm jedoch selbst nicht bekannt ist.

Im Tempel des Apoll fleht Priester Kröses derweil den Gott an, ihm Briseis, seine Tochter wiederzugeben. Apoll rät ihm, ins Lager der Griechen zu gehen und Gold gegen Briseis zu tauschen. Kröses geht also zu den Griechen, die die Spiele vorbereiten. König Agamemmnon jedoch nimmt das Gold und behält Briseis. Kröses ist empört und droht mit der Rache des Gottes. Kalchas, der Priester der Griechen nimmt als einziger die Drohung ernst.

Die Spiele beginnen – um von einem Unwetter gestört zu werden, das Apoll schickt. Dieses bringt die Pest, die die Griechen dahinrafft. Achill lässt die Offiziere rufen und beraten. Kalchas erklärt, dass Apoll beleidigt ist, weil Agamemnon den Priester betrogen hat. Widerstreben gibt Achill Briseis heraus - für ihn ist sie eine Beute, auf die er ein Anrecht hat.

Hektor beobachtet von Troja aus mit Freude, dass Agamemnon und Achill sich im Zorn trennten. Wieder nutzt er die Gunst der Stunde: Er überfällt Odysseus‘ Lager - und verschont ganz bewusst das des Achill. Agamemnon schöpft nun Verdacht gegen Achill - das bedeutet einen entscheidenden Zweikampf zwischen Achill und Hektor...

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