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Moloch, Der /
Die Eroberung von Mykene

Originaltitel:Ercole contro Moloch
Premiere im Jahr:1963
Regie:Giorgio Ferroni
Handlung spielt im Jahr:2000 vor Christus
Darsteller:Gordon Scott ... Herkules / Glaukus, Offizier

Rosalba Neri ... Demeter, Königin von Mykene

Alessandra Panaro ... Medea, Prinzessin

Arturo Dominici ... Pentheus, mykenischer Offizier

Michel Lemoine ... Euneos, Kommandant der Palastwache

Nerio Bernardi ... Hohepriester Asterion

Stand:14. Dezember 2009
Crew:Drehbuch ... Arrigo Equini, Remigio Del Grosso, Giorgio Ferroni

Produzent ... Diego Alchimede

Kamera (Cinematography) ... Augusto Tiezzi

Schnitt (Film Editing) ... Antonietta Zita

Art Direction ... Arrigo Equini

Kostüme ... Elio Micheli

Musik ... Carlo Rustichelli

Filmgesellschaft:Explorer Film
Comptoir Français du Film Production (CFFP)
Land:Italien + Frankreich
Moloch, Der /
Die Eroberung von Mykene bei Amazon
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Bewertung:
Max. 5 Sterne
- schlechter Film, Ansehen lohnt nicht

 

Actionfilm, 100 Minuten


Kritik:

Ein übles Machwerk aus geistlosen Horror-Szenen und Action-Prügeleien.



Fakten:


* Der Vorspann ist auffallend kurz - kein Wunder, denn viel zu tun gab es nicht: Der Film recycelt Szenen u.a. aus Dionysos und die Bacchantinnen, Karthago in Flammen und Zorn des Achilles (Troja-Kulissen, Außenaufnahmen und Massenszenen). Die neu gedrehten Szenen erkennt man sofort: schlechtes Licht und billige Kulissen.

* Moloch ist ein Begriff, der nur in der Bibel vorkommt. So nennt die Schrift eine Gottheit, der Menschenopfer dargebracht werden - allerdings in Phönizien.



ausführliche Inhaltsangabe:


Mykene beherrscht Griechenland. Die grausame Königin Demeter regieren mit eiserner Hand, unterstützt von Pentheus, dem erfolgreichen Heerführer. Er treibt von den eroberten Städten Menschenopfer für den Moloch ein, ein missgebildeter Sohn der Königin, der in den Höhlen unter der Stadt lebt. Medea, ihre Stieftochter, ist kein Fan der grausamen Rituale.

Pentheus opfert seine Sklavin, damit sein Heer weiterhin siegreich bleibt. Die Zeremonie ist unterirdisch (Achtung! Wortspiel!), so dass der Regisseur eine Menge hübscher Mädchen sinnentleert in malerische Ecken der Höhle platzieren und Moloch schön gruselig aus dem Dunkel erscheinen lassen kann.

Derweil predigt Offizier Glaukus in Tiryns den Aufstand gegen die Tributlieferungen. Die Stadt zögert – sie will diesen Schritt alleine nicht wagen, sondern lieber erst noch weitere Städte zum Verrat an Mykene überreden. Deswegen sollen wenigstens dieses eine Mal noch Opfer nach Mykene geschickt werden. Glaukus will diese Gelegenheit nutzen, in Mykene heimlich nach Verbündeten zu suchen, die im Falle einer offenen Feldschlacht die Stadttore von Mykene für die Feinde öffnen.
Er mischt sich also unter die Geiseln, fällt aber in Mykene durch seine Kraft und Größe sofort auf. Die Königin wählt ihn daher als Palast-Wache aus. Um nicht als Königssohn erkannt zu werden, nennt er sich Herkules.

Die Königin provoziert ihr Volk, indem sie ihre Verschwendung zelebriert, während die anderen unter einer schweren Dürre leiden. Derweil sucht Euneos, ein Wächterkollege im Palasz, den Glaukus auf: Er hat ihn von früheren Besuchen in Tiryns her wiedererkannt. Euneos ist auch kein Freund der Menschenopfer und der Königin. Er kann als Offizier für einen Teil der Truppen garantieren, die treu zu ihm und gegen die Königin stehen. Diese sollen Mykene im Handstreich nehmen und übergeben, wenn die feindlichen Heere angreifen.

Pentheus macht Medea einen Heiratsantrag. Sie lehnt ab. Vielleicht auch, weil er der Sohn eines Ziegenhirten ist. Heiratet sie ihn, verliert sie ihre Ansprüche auf den Thron. Pentheus will sie mit Gewalt nehmen – da erscheint plötzlich Glaukus, um ihre Jungfräulichkeit (?) zu verteidigen - wie es seine Pflicht als Wächter ist. Pentheus flieht und Glaukus gibt sich als feindlicher Königssohn zu erkennen. Er trägt Medea sein Anliegen vor: Mykene von Moloch befreien. Sie ist interessiert: Dass sie auch kein Freund der Menschenopfer ist, ist ja bekannt (und an einem standesgemäßen Prinzen ist sie natürlich auch interessiert).

Am nächsten Morgen erzählt Pentheus der Königin seine Version der Nacht: Nämlich dass Herkules heimlich bei Medea war. Die Königin sperrt Medea daraufhin im Tempel der Erdgöttin ein, wo sie den Rest ihres Lebens als Priesterin verbringen soll – sie einfach zu töten traut sie sich nicht, denn das Volk verehrt Medea zu sehr. Das gilt auch für Herkules, der bei Hofe inzwischen zu viele Freunde hat. Also verurteilt sie ihn zu Kämpfen in der Arena.

Euneos besucht ihn im Kerker und berichtet: Die Armeen Griechenlands haben sich inzwischen verbündet und warten auf ein Zeichen, die Stadt einzunehmen. In der Arena werden dann die weiblichen Opfer an je einen Kämpfer gekettet. Verliert er, wird auch das angekette Fräulein getötet.
In den Grotten holt die Königin ihren Sohn Moloch ab. Er soll zusehen, denn offiziell ist das Opfer ja für ihn. Als sie kommt, ist Moloch gerade dabei, eines der Mädchen zu jagen und mit Pfeil und Bogen zu erschießen. Sein Kopf ist unter einer Maske verborgen. Wir erfahren, dass er schöne Menschen tötet, weil er selbst verunstaltet zur Welt gekommen ist.

Mykenes Spione melden Pentheus, dass der Feind gegen die Stadt Aufstellung nimmt. Pentheus will daher die feindlichen Truppen schnell und unauffällig erledigen, damit das unzufriedene Volk in Mykene nicht zum Aufstand ermutigt wird.
Während Glaukus in der Arena kämpft, besiegt Pentheus also das griechische Heer. Dabei stirbt Glaukus` Vater. Medea besucht Glaukus heimlich und bespricht mit ihm, was sie nun tun können. Leider wird diese Unterredung vom Hohepriester Asterion belauscht.

Pentheus erstattet der Königin Bericht von seinem Sieg. Der Priester kommt hinzu und berichtet von seinem belauschten Gespräch. Die Königin hält sich diesmal nicht zurück – Medea soll den Opfertod sterben (mit der offiziellen Begründung, sie habe ihr Priesteramt entweiht).

Am nächsten Morgen wird Medea also nach einer großen Prozession auf den Opferblock gelegt. Da bricht der bärenstarke Glaukus seine Zellentür auf (wie Obelix in den Comics). Draußen gibt es ein Gewitter – das Volk deutet es als Missfallen der Götter über dieses Opfer. Der Priester deutet es flugs um als Zeichen, dass das Opfer angenommen wird: Denn der Regen beendet die lange Dürre. Da trifft ein Blitz seinen Dolch – überwältigt von so viel Symbolik sehen die Soldaten tatenlos zu, wie Euneos Medea befreit, und sich das Volk gegen die Herrschenden erhebt.

Glaukus metzelt derweil ein paar Bewacher nieder. Als er auf den Platz kommt, metzeln die Aufständischen gerade die Soldaten nieder. Da greift Moloch sich Medea und entführt sie in seine Höhle. Glaukus eilt mit einem kleinen Trupp von Euneos' treuen Wachen hinterher – doch so schnell gibt Moloch nicht auf: Er lässt die Erde beben – und die Hälfte von Glaukus‘ Männern wird verschüttet.
Glaukus überlebt, tötet den Moloch nach einem längeren Zweikampf und schnappt sich Medea. Sie liegen sich gerade in den Armen, als die befreiten Mykener in die Höhle kommen und melden, die Königin, Pentheus und der Hohepriester seien tot. Mykene ist frei – ein Neubeginn möglich.

Angriff - Sieg - Untergang – nächster Film.

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