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Kampf der Titanen

Originaltitel:Clash of the Titans
Premiere im Jahr:2010
Regie:Louis Leterrier
Handlung spielt im Jahr:1330 vor Christus
Darsteller:Sam Worthington ... Perseus, Prinz

Liam Neeson ... Zeus, oberster Gott, Perseus' Vater

Pete Postlethwaite ... Spyros, ein Fischer, Perseus' Adoptiv-Vater

Mads Mikkelsen ... Darco, Kommandant und Perseus' Freund

Ralph Fiennes ... Hades, Gott der Unterwelt

Gemma Arterton ... Io, Halbgöttin

Alexa Davalos ... Andromeda, Prinzessin

Polly Walker ... Kassiopeia, ihre Mutter

Danny Huston ... Poseidon, Gott der Meere

Izabella Miko ... Athene, Göttin der Weisheit

Jason Flemyng ... Akrisios

Vincent Regan ... Kepheus

Nathalie Cox ... Artemis, Göttin der Kunst

Tamer Hassan ... Ares, Kriegsgott

Luke Evans ... Apollo, Sonnengott

Martin McCann ... Pheadrus

Tine Stapelfeldt ... Danae, Perseus' Mutter

Stand:18.04.2010
Crew:Drehbuch ... Lawrence Kasdan, Travis Beacham, Phil Hay, Matt Manfredi - nach Beverley Cross' Drehbuch Kampf der Titanen (1981)

Produktion ... Kevin De La Noy, Basil Iwanyk

Kamera ... Peter Menzies Jr.

Schnitt ... David Freeman, Vincent Tabaillon

Art Direction ... Troy Sizemore

Kostüme ... Lindy Hemming

Musik ... Craig Armstrong

gedreht im April 2009

Filmgesellschaft:Legendary Pictures
Thunder Road
Warner Brothers
Land:USA
England
Kampf der Titanen bei Amazon
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 

Actionfilm, 106 Minuten
deutsche Premiere: 08. April 2010

wwws.warnerbros.de

Fortsetzung: Zorn der Titanen (2012).






Kurzinhalt:


Der Fischer Spyros holt ein Baby aus dem Ozean und nimmt es als Sohn an: Es ist der kleine Perseus. Er wächst mit den Fischern zusammen auf. Bitter beklagt er sich bei den Göttern über den harten Alltag der einfachen Leute - doch die Götter helfen nicht. Darüber ist Perseus natürlich unzufrieden - und nicht nur er: Auch in der nahen Stadt Argos verflucht man die Willkür der Götter, der man scheinbar ohnmächtig ausgeliefert ist, und verwüstet ihre Tempel.

Auf dem Olymp sehen die Götter zu und streiten sich darüber, wie sie reagieren sollen. Sollen sie die Menschen durch Furcht und Schrecken oder durch milde Gaben wieder für sich gewinnen? Schließlich kann Totengott Hades sich durchsetzen: Argos soll schwer bestraft werden.

Beim ersten Warnschuss der Götter stirbt Spyros - und Perseus schwört Rache. Die Götter verlangen von Argos, dass die Stadt zur Strafe entweder ihre Prinzessin Andromeda opfert oder von einem Seeungeheuer völlig vernichtet wird. Von der Halbgöttin Io erfährt Perseus nun, dass auch er ein Halbgott ist - denn Zeus ist sein wirklicher Vater. Perseus hat also auch göttliche Anteile - das ermutigt ihn, gegen die Götter zu kämpfen: Mit Draco und dessen Soldaten will er sich den Kopf der Medusa holen, um damit das Meeresungeheuer zu Stein erstarren zu lassen.
Auf dem Weg dahin lauern viele Gefahren, die Perseus überwinden muss. Dabei muss er auch zu sich selbst finden - und zu einer eigenen Identität aus göttlichen und menschlichen Eigenschaften (und das alles möglichst noch bevor das Ungeheuer sich Andromeda schnappt - damit hat er alle Hände voll zu tun).





Kritik:


... bewegt sich trotz des Riesen-Budgets nur auf dem Niveau alter Herkules-Filme aus den 60er Jahren: viel Hau-drauf-Action mit Monstern und dazwischen einfach gestrickte Dialoge - womit bewiesen wäre, dass auch 3D ganz schön flach sein kann.

Optisch eine krude Mischung aus 300 und Der Herr der Ringe - allerdings sind hier viele Monster und Schauplätze so übertrieben groß, trashig und/oder kitschig gestaltet, dass es schon lächerlich wirkt.

Inhaltlich entfernt der Film sich noch einen Schritt weiter von der Perseus-Sage als es die erste Verfilmung bereits tat. Das Ergebnis ist eine Mischung aus dem alten Film von 1981 und einigen Grundideen aus der Disney's Hercules-TV-Serie - allerdings ohne den Charme des einen oder den Witz des anderen zu haben. Ein guter (und für das Genre recht neuer) Ansatz ist die Geschichte vom Erwachsenwerden unter schwierigen Rahmenbedingungen (am Beispiel von Perseus) und der damit verbundene Generationen-Konflikt (mit seinen Adoptiveltern und seinem göttlichen Vater) - doch leider verfolgt der Film diesen Gedanken nicht weiter.

Was bleibt, ist recht gut gemachte Action. Aber mal ehrlich: Das hält einen nicht 100 Minuten lang bei der Stange.




Fakten:

siehe auch Kampf der Titanen (1981)

* Die Serie Jim Henson's Storyteller (1990) erzählt eine andere Variante der Perseus-Sage.

* Der Film wurde ursprünglich nicht in 3D gedreht. Die Tiefen-Effekte wurden nachträglich am Computer erzeugt, als sich der große Erfolg von Avatar abzeichnete. Damit ist Kampf der Titanen in guter Gesellschaft: Bei Alice im Wunderland (2010) wurde das genauso gemacht.

* In der ersten Woche sahen den Film in Deutschland über 500.000 Besucher im Kino - womit er souverän auf Platz 1 der Kino-Charts einstieg (Quelle: Stern 16/2010).

* Der Kampf der Titanen ist, wie im Film richtig dargestellt, in der griechischen Mythologie eigentlich der Kampf zwischen den Titanen und den Olympischen Göttern - aus dem die Götter siegreich hervorgingen.

* Im Film ist kurz Bubo zu sehen, die mechanische Eule aus der ersten Verfilmung von 1981 - sie kommt allerdings nicht zum Einsatz, sondern bleibt in einer Kiste liegen.

* Ebenfalls an den alten Film angelehnt sind die Szenen mit dem verhexten Kalibos, den Skorpionen, die Überfahrt über den Styx mit Charon und der Besuch bei den drei Graien.

* Mads Mikkelsen spielte den Bond-Gegner in Casino Royale (2006).

* Sam Worthingtons bekannteste Filme sind Terminator - die Erlösung und Avatar (beide 2009). Avatar war einer der ersten großen 3D-Filme und gilt jetzt schon als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

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