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Eroberer von Korinth, Der

Originaltitel:Conquistatore di Corinto, Il
Premiere im Jahr:1961
Regie:Mario Costa
Handlung spielt im Jahr:146 vor Christus
Darsteller:John Drew Barrymore ... Diaeos, griechischer Heerführer

Jacques Sernas ... Caius Vinicius, römischer Zenturio

Gordon Mitchell ... Metellus, römischer Heerführer

Gianna Maria Canale ... Artemis, die Ehefrau

Geneviève Grad ... Hebe, die Tochter

Nando Tamberlani ... Kallikrates

Stand:10.12.2009
Crew:Drehbuch ... Nino Stresa

Produzent ... Manlio Morelli

Kamera (Cinematography) ... Pier Ludovico Pavoni

Schnitt (Film Editing)... Antonietta Zita

Kostüme ... Mario Giorsi

Musik ... Carlo Innocenzi

Filmgesellschaft:Europa
Comptoir Français du Film Production (CFFP)
Land:Italien + Frankreich
Bücher/CD/DVD bei Amazon

 

Liebesfilm, 105 Minuten
(deutsche Version: 74 Minuten)



Kurzinhalt:
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Eroberung von Korinth durch die Römer.



Kritik
Minus: uninspirierte und platte Dialoge, vorhersehbare Konflikte
Plus: beeindruckende Außenaufnahmen von griechischen Landschaften, schöne Kulissen und schöne Frauen. Gianna Maria Canale spielt die eifersüchtige Ehefrau einfach herrlich.
Die deutsche Version ist sehr temporeich, da sie fast ein Drittel (!) kürzer ist als das Original.



Fakten:
* Die Außenaufnahmen zeigen die Landschaft, wo auch die echte Schlacht um Korinth stattfand
* Der echte Eroberer von Korinth ist Feldherr Lucius Mummius.





ausführliche Inhaltsangabe:
SPOILER Warnung!


Korinth, 146 vor Christus (ein Tippfehler im Vorspann macht daraus übrigens irrtümlich 146 NACH Chr.): Bisher konnte der Stadtrat den Eroberungswillen von Rom bremsen und unabhängig bleiben. Doch diesmal machen die Griechen einen verhängnisvollen Fehler: Als eine römische Delegation zu Verhandlungen in der Stadt ist, kommt es zu Handgreiflichkeiten durch griechische Patrioten, bei denen die römischen Delegierten niedergemacht werden. Nur ein römischer Zenturio kann entkommen und versteckt sich im Hause des römerfreundlichen Oppositionsführers.

Dessen knackige Ehefrau macht ihm prompt schöne Augen. Der Zenturio jedoch bleibt standhaft, um den Gastgeber nicht zu beleidigen. Stattdessen macht er einer schönen Besucherin den Hof. Er ahnt nicht, dass sie die Tochter des Ratsvorsitzenden ist - dem wichtigsten Befürworter eines Krieges gegen die Römer.

In Rom hat man derweil beschlossen, als Antwort auf die Provokation eine Armee nach Griechenland zu schicken, die Korinth dem Erdboden gleichmacht. Wie das Leben so spielt, ist auch der korinthische Heerführer ein glühender Verehrer der schönen Tochter. Er bekommt von der eifersüchtigen Ehefrau einen Tipp, dass sich in ihrem Haus der Zenturio versteckt. Als der Heerführer ihn holen will, entkommt der Zenturio knapp und versteckt sich in den Grotten, wo die Oppositionellen sich heimlich treffen.
Das Töchterlein organisiert seine Flucht nach Rom, da sie hofft, der Zenturio könne dort noch im letzten Moment einen Krieg verhindern - nicht ahnend, dass die römische Armee bereits auf dem Weg nach Korinth ist.

Es kommt zu einer blutigen Schlacht, in deren Verlauf Korinth dem Erdboden gleich gemacht wird (und dabei praktischerweise alle sterben, die gegen eine Verbindung vom Zenturio und dem Töchterlein sind). Sie trauert um den Verlust ihrer Stadt und ihrer Freunde - aber der Weg in eine glückliche Zukunft an seiner Seite ist frei.

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